Author: Matthias Marx

  • AfA Eimsbüttel wählt neuen Vorstand

    Hartmut Thiem, Vorsitzender AfA Eimsbüttel
    Hartmut Thiem, Vorsitzender AfA Eimsbüttel

    Am Mittwoch wählte die AfA Eimsbüttel turnusmäßig ihren neuen Vorstand. Mit 100 % der abgegeben Stimmen wurde der Eidelstedter Hartmut Thiem als Vorsitzender im Amt bestätigt. Den Vorstand komplettieren Herbert Oetting, Jutta Ziggel-Khalil als stellvertretende Vorsitzende und Wolfgang Gerlach, Thomas Hinrichs, Friedrich Stamp und Manuela Kröger als Beisitzer. Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten.

  • Die Zukunft der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland

    jpg150dpi_Annen_Niels_HFInfolge der Annexion der Krim und der Ukraine-Krise haben sich die Beziehungen zwischen der EU und Russland Beziehungen auf allen Ebenen verschlechtert: das gilt für die politischen, diplomatischen, gesellschaftlichen und die wirtschaftlichen Kontakte. Beide Seiten konstatieren einen Verlust an gegenseitigem Vertrauen. Wie können wir diese Situation verändern und die Kontakte wieder intensivieren? Was bedeuten die Sanktionen für die russische Wirtschaft einerseits und für Hamburger Unternehmen andererseits? Wie können die zivilgesellschaftlichen Kontakte im Rahmen der Hamburger Städtepartnerschaft mit St. Petersburg genutzt werden, um den Dialog zu befördern?

    Über diese und weitere Fragen diskutieren und informieren

    Dr. Gabriele Kötschau
    Leiterin der Vertretung der Handelskammer Hamburg in St. Petersburg
    Knut Fleckenstein, MdEP
    stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Sozialisten und Demokraten im Europäischen Parlament, Mitglied der EU-Russland-Delegation
    Niels Annen, MdB
    außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion,
    Mitglied im SPD-Parteivorstand
    Moderation: Kathrin Schmid, NDR Info Redakteurin

    Am Freitag, 22. Januar 2016, 18 Uhr, im SPD Kreishaus der SPD- Eimsbüttel
    Helene-Lange-Straße 1, 20144 Hamburg
    (U-Bahn Linie U3 Haltestelle Hoheluftbrücke und Metrobus 5 Haltestelle: Bezirksamt Eimsbüttel)

  • Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr

    1660787_10153234797511120_7421648889583366075_n„Die Botschaft von Weihnachten:
    Es gibt keine größere Kraft als die Liebe.
    Sie überwindet den Hass, wie das Licht die Finsternis.“

    Martin Luther King

    Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr. Auch im nächsten Jahr sind wir wieder für sie da.

  • Rechtsextremismus, eine Gefahr für die Demokratie!

    Plakat RechtsextremismusIn der ersten Veranstaltung der Gesprächsreihe „Milan Pein lädt ein“ diskutiert der Eimsbütteler Bürgerschaftsabgeordnete mit seinen Gästen und dem Publikum über Rechtsextremismus. Zum Auftakt spricht Milan Pein mit Torsten Voß dem Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes und Dr. Marc Brandstetter von Endstation Rechts am

    Montag, den 25. Januar 2016, um 19 Uhr, im Kreishaus der SPD-Eimsbüttel, Helene-Lange-Str.1.

    Die Aufklärung über Rechtsextremismus bleibt eine zentrale Aufgabe aller Demokratinnen und Demokraten. Leider hat dieses Thema in den letzten Monaten wieder an Brisanz gewonnen. Anlass genug, um dieser Problematik eine Veranstaltungsreihe zu widmen.

  • Rot-Grün legt umfangreiche Integrationsinitiative vor – Große Wohnunterkünfte für Flüchtlinge zu neu en Quartieren in guter Nachbarschaft entwickeln

    (Foto: SPD Hamburg)

    Dressel: "Unsere Initiative ist davon getragen, nicht nur die neuen Quartiere integrationsfreundlich zu gestalten, sondern insbesondere die Interessen der Anwohnerschaft gleichrangig zu berücksichtigen."

    • Stärkung der Bezirke
    • 1 Million Euro zusätzliche Mittel aus dem Quartiersfonds für jeden Bezirk
    • Bedarfsgerechter Ausbau bei Kitas, Schulen sowie Offener Kinder- und Jugendarbeit
    • Quartiersmanager und Quartiersbeiräte installieren
    • Bürgerbeteiligung über das "Wie" verstärken

    Zur Bürgerschaftssitzung in dieser Woche bringen die Fraktionen von SPD und Grünen eine umfangreiche Integrationsinitiative für die geplanten, größeren Wohnunterkünfte für Flüchtlinge mit der Perspektive Wohnen ein.

    Das Rahmenkonzept beinhaltet 25 Maßgaben und Vorschläge für die in allen sieben Hamburger Bezirken neu zu schaffenden großen Unterkünfte, die Schritt für Schritt in normale Wohnungen umgewandelt werden sollen, und die sie umgebenden Nachbarschaften. Im Sinne einer gelingenden Integration bekräftigen die Regierungsfraktionen damit das Ziel, der besonderen Lebenssituation der Flüchtlinge ebenso Rechnung zu tragen wie den Interessen der schon ansässigen Bevölkerung. So gilt es, alle sozialräumlichen Angebote und Maßnahmen materiell und konzeptionell auf die neu entstehenden Bedarfe auszurichten. Die erfolgreiche Verzahnung von Integrations- und Stadtteilpolitik ist dafür unabdingbar. Alle Politikfelder von der Kitaversorgung, dem Schulangebot, der Jugendarbeit, der lokalen Wirtschaft, Sport und Stadtteilkultur, der Sicherheits- und Gesundheitsversorgung und vielem mehr werden mit konkreten Maßnahmen belegt, denen eines gemein ist: Den Nachbarschaften sollen keine Nachteile entstehen, die Integration soll und wird auch zum Wohle der Stadt und mit den Stadtteilen vor Ort gelingen.

    Im Gespräch mit Initiativen vor Ort

    Dazu SPD-Fraktionschef Andreas Dressel: "Als Stadtstaat mit einem begrenzten Flächenangebot und einem überdies angespannten Wohnungsmarkt stehen wir bei der Flüchtlingsunterbringung vor einer enormen Herausforderung. Angesichts von knapp 80.000 unterzubringenden Flüchtlingen bis Ende 2016 führt deshalb auch an der kurzfristigen Schaffung von neuen und größeren Unterkünften, die zu Wohnquartieren werden sollen, kein Weg vorbei. Anderenfalls würden wir Massenobdachlosigkeit billigend in Kauf nehmen. Dass die geplanten größeren Wohnunterkünfte auch Ängste, Sorgen und Kritik auslösen, ist in dieser Lage absolut nachvollziehbar und verständlich. Diese Hinweise nehmen der Senat und wir als Regierungsfraktionen sehr ernst – und wir sind auch mit den kritischen Initiativen vor Ort im Gespräch. Entscheidend ist deshalb, dass wir alles dafür tun, die Belegung in diesen Quartieren so schnell wie möglich zu mischen. Und wir wollen beim ‘Wie’ der neuen Quartiere eine breite Beteiligung der Institutionen und der Nachbarschaft realisieren mit Quartiersmanagement und Quartiersbeiräten. Wir werden konkret alle Instrumente der Stadtteil- und Integrationspolitik verzahnen, den Bezirken mehr Spielräume in ihren Budgets geben und den Quartiersfonds als Finanzierungsinstrument für die soziale Stadtteilarbeit gezielt verstärken. Manche Notwendigkeiten mögen sich von Quartier zu Quartier unterscheiden, aber unser Anspruch ist, dass im alltäglichen Leben der Stadtteile, von der Kita, über die Schule, den Sport und die Jugendarbeit bis zur Sicherheits- und Gesundheitsversorgung der Nachbarschaft keine Nachteile entstehen sollen. Keine Nachbarfamilie soll länger auf einen Kita-Platz warten müssen, nur weil es nebenan eine größere Flüchtlingsunterkunft gibt. Kein Jugendlicher aus der Anwohnerschaft soll in seinem Haus der Jugend Angebotseinschränkungen hinnehmen müssen, nur weil sich das Haus der Jugend auch um die Flüchtlingskinder kümmert. Kein Bürger aus der Nachbarschaft soll Engpässe in der gesundheitlichen Versorgung erleben, nur weil es auch mehr Patienten bei seinem Hausarzt aus der benachbarten Unterkunft gibt. Kein Freizeitsportler soll auf sein Sportangebot im örtlichen Sportverein verzichten müssen, nur weil der Sportverein zusätzliche Angebote für Flüchtlinge macht – das sind nur einige der Prämissen, die wir klar setzen, auch um auf die ganz konkreten Sorgen vor Ort einzugehen. Hierzu hat die Stadt Geld in die Hand genommen – und sie wird es weiter tun. Es geht darum, die gemeinsamen Chancen für eine Stärkung der Infrastruktur vor Ort zu nutzen und damit auch vorhandene Risiken zu minimieren. Unsere Initiative ist davon getragen, nicht nur die neuen Quartiere integrationsfreundlich zu gestalten, sondern insbesondere die Interessen der Anwohnerschaft gleichrangig zu berücksichtigen. So kann es klappen – trotz aller Schwierigkeiten und Probleme, die niemand von uns kleinredet."

    Bezirke stärken

    Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Bis Ende 2016 werden wir schätzungsweise 80.000 Geflüchtete in Hamburg aufnehmen. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, die Menschen vernünftig unterzubringen. In jedem Hamburger Bezirk werden in einem sehr knappen Zeitraum neue Wohnviertel entstehen. Das ist ohne Frage eine große Herausforderung für unsere Stadt. Dass diese Schnelligkeit viele Anwohnerinnen und Anwohner besorgt, kann ich verstehen. Es ist für uns selbstverständlich, die Rahmenbedingungen in den neuen Wohnquartieren so zu gestalten, dass ein Zusammenleben der neuen und der alten Nachbarschaften gut funktioniert. Den Grundstein für dieses Vorhaben legen wir mit dieser groß angelegten Integrationsinitiative. Wir wollen die Anwohnerinnen und Anwohner im Vorfeld und begleitend zum Bau der Wohnquartiere beteiligen. Dafür wird es Workshops, Runde Tische und unabhängige Ansprechpersonen geben. Langfristig soll daraus ein Quartiersbeirat hervorgehen – mit Flüchtlingen und Menschen aus der Nachbarschaft. Dafür wollen wir die Bezirke stärken. Sie sollen in die Lage versetzt werden, diese Quartiere gut zu planen und mit Quartiersmanagern professionell zu betreuen. Für diese Maßnahmen statten wir den Quartiersfonds mit zusätzlich sieben Millionen Euro aus – also eine Million Euro pro Bezirk. Die Anwohnerinnen und Anwohner sollen keine Nachteile dadurch haben, dass Geflüchtete in ihre Nachbarschaft ziehen. Deshalb sorgen wir dafür, dass Kitas, Schulen und Gesundheitsangebote deutlich verstärkt und verbessert werden."