Category: Kreisvorstand

  • GRÜNE und SPD Eimsbüttel verständigen sich auf Koalitionsvertrag

    GRÜNE und SPD Eimsbüttel verständigen sich auf Koalitionsvertrag

    Die Eimsbütteler Fraktions- und Kreisvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der SPD haben heute ihren Koalitionsvertrag unterschrieben. Damit wird es in der Bezirksversammlung Eimsbüttel künftig eine grün-rote Mehrheit geben. Dem Beschluss gingen intensive Verhandlungen der beiden Parteien voraus. Die Mitgliederversammlungen der GRÜNEN und der SPD stimmten dem Papier jeweils mit großer Mehrheit zu.

    Der 36 Seiten umfassende Vertrag umfasst zahlreiche Detailvereinbarungen aus allen den Bezirk betreffenden Themen und ist getragen von dem gemeinsamen Wunsch der beiden Parteien, in Eimsbüttel stabile Verhältnisse zu schaffen. Das Verfahren zur Besetzung einer neuen Bezirksamtsleitung ist, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, gestartet.

    Die Kreisvorsitzenden der GRÜNEN, Gabriele Albers und Michael Gwosdz: „Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen sendet ein ermutigendes Signal in diesen schwierigen Zeiten. Mit dem Koalitionsvertrag nehmen wir den Auftrag der Wähler*innen an, das Leben in unserem Bezirk noch lebenswerter zu machen – für alle Menschen hier vor Ort. Maßnahmen zum Klimaschutz und für die Anpassung an die Klimaerhitzung werden wir gemeinsam konsequent weiterentwickeln. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Entsiegeln im Sinne der Schwammstadt. Mit Fablabs und Repaircafes wollen wir Impulse für ressourcenschonendes Wirtschaften geben.“

    Milan Pein, Vorsitzender SPD Eimsbüttel: „Wir geben Eimsbüttel Sicherheit – durch eine verlässliche Verwaltung, die schneller arbeitet, und durch eine Politik, die bezahlbares Wohnen sichert und unsere Stadtteilzentren stärkt. So bleibt das Leben hier für alle Generationen bezahlbar und planbar. Wir haben verabredet, Eimsbüttel sozial und zukunftssicher weiterzuentwickeln. Dazu gehören neue Wohnungen mit sozialer Mischung, gute Schulwege und die konsequente Umsetzung des Masterplans Parken. Zudem setzen wir uns in Eimsbüttel für eine Verwaltung ein, die moderne digitale Lösungen bietet und dennoch vor Ort für die Menschen erreichbar ist.“

    Die Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN, Ali Mir Agha und Nina Schübel: „Wir freuen uns, dass wir in Eimsbüttel wieder auf eine stabile Mehrheit bauen können. Damit schaffen wir die Grundlage, um unsere grüne Politik für ein ökologisch starkes, sozial gerechtes und lebenswertes Eimsbüttel konsequent umzusetzen. Der Koalitionsvertrag mit der SPD zeigt: Die demokratische Mitte steht – und sie ist in allen Politikfeldern handlungsfähig. Wir sorgen mit den Plänen für das Schulcluster für mehr Schulwegsicherheit. Am Eppendorfer Weg wird unser Verkehrskonzept zwischen Eimsbütteler Chaussee und Osterstraße eine ganz neue Aufenthaltsqualität schaffen. Auch in den Bereichen Stadtentwicklung, Schule, Bildung, Integration, Sport, Kultur, Jugend und Soziales haben wir gemeinsam mit der SPD viele Projekte entwickelt, die wir in den nächsten Jahren realisieren wollen. Dabei setzen wir uns für eine Politik ein, die Beteiligung fördert, Strukturen vernetzt und das soziale Miteinander stärkt.

    Gabor Gottlieb, Fraktionsvorsitzender der SPD Eimsbüttel: „Mit diesem Koalitionsvertrag sorgen wir dafür, dass Eimsbüttel auch in Zukunft für alle lebenswert bleibt. Wir setzen auf bezahlbaren Wohnraum – etwa durch die Entwicklung am Behrmannplatz – und auf starke Stadtteilzentren von Schnelsen bis Harvestehude. Gleichzeitig stärken wir die soziale Infrastruktur mit neuen Quartiersgaragen und besseren Busanbindungen für Eidelstedt und Stellingen. Wir investieren in die Stadtteilkultur – vom Bürgerhaus Lenzsiedlung über neue Street-Art-Flächen bis hin zu Straßenfesten – und erweitern die Angebote für Kinder und Jugendliche. Mit dem geplanten Jugendparlament, inklusiven Spielplätzen wie am Wehbers Park und zusätzlichen Mitteln für die offene Kinder- und Jugendarbeit setzen wir dabei klare Schwerpunkte.“

  • SPD Kreis Eimsbüttel wählt neuen Vorstand und beschließt Koalitionsvertrag

    SPD Kreis Eimsbüttel wählt neuen Vorstand und beschließt Koalitionsvertrag

    Am 20.09.2025 fand der Kreisparteitag der SPD Eimsbüttel statt. Auf der Tagesordnung: Neuwahlen des Kreisvorstandes, Beschluss des Koalitionsvertrages und Diskussion und Beschlussfassung von 13 weiteren Anträgen.

    Alter und neuer Kreisvorsitzender ist der 51-jährige Rechtsanwalt und Bürgerschaftsabgeordnete Milan Pein. Insgesamt 87 Delegierte (93,5%) stimmten mit Ja. Ihm zur Seite stehen mit Ines Schwarzarius und Danial Ilkhanipour die beiden stellvertretenen Vorsitzenden der Eimsbüttlerer SPD. Ebenfalls wieder angetreten und im Amt bestätigt wurde die Kassiererin Kristin Biesenbender.

    Komplettiert wird der Vorstand durch die Vorsitzenden der 8 SPD Distrikte: Armita Kazemi aus Eidelstedt, Charlotte Nendza-Ammar aus Eimsbüttel-Nord, Tobias Hansen aus Eimsbüttel-Süd, Olaf Steinbiß aus Harvestehude/Rotherbaum, Joahnnes Hielscher aus Lokstedt, Marc Schemmel aus Niendorf, Astrid Bruchmann aus Schnelsen und Alica Huntemann aus Stellingen.

    Daneben gehören noch 13 Beisitzerinnen und Beisitzer dem neuen Kreisvorstand an sowie 4 Vertreter*innen der Arbeitsgemeinschaften.

    Ohne Gegenstimmen wurde der kürzlich ausgehandelte Koalitionsvertrag zwischen den Grünen und der SPD auf Bezirksebene beschlossen. Ein großer Dank ging vom Kreisparteitag an das Verhandlungsteam.

    Weitere Anträge zum Thema Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens, Abschaffung von 1- und 2-Cent-Münzen, zum Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk zu einer parteiinternen Antidiskriminierungsstelle und zu Satzungsfragen wurden von den rund 95 Delegierten diskutiert und beschlossen.

  • Lippertsche Villa: Neue Heimat für Ehrenamt und Begegnung

    Lippertsche Villa: Neue Heimat für Ehrenamt und Begegnung

    Nach erfolgreicher Initiative der SPD-Fraktion Eimsbüttel werden die Räumlichkeiten der Gründerzeitvilla zukünftig für soziale und kulturelle Zwecke genutzt. Die Initiative „Wir für Niendorf“ und das Begegnungszentrum „Alte Schule“ finden in zentraler Lage eine neue Heimat. Die Schlüsselübergabe findet bereits am 17. Januar statt.

    Die SPD-Fraktion hat sich mit einem gemeinsamen Antrag in der Bezirksversammlung im Juni 2023 für den Kauf durch die Stadt und den Einzug der ehrenamtlichen Initiative eingesetzt – mit Erfolg!

    Die Lippertsche Villa liegt direkt gegenüber der ehemaligen Hauswirtschaftsschule, welche der sozialen Initiativen bisher als Unterkunft zur Zwischennutzung dient. Seit April 2017 findet an diesem Standort ehrenamtliches Engagement im Stadtteil und darüber hinaus in vielfältigen Formen und Ausprägungen statt. Im Zuge der Umsetzung des Bebauungsplans Niendorf 92 wird das leerstehende Schulgebäude am Tibarg 34 abgerissen und der Umzug in die Villa ermöglicht die Weiterführung im gewohnten Umfeld.

    Dazu Ines Schwarzarius, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Eimsbüttel und Abgeordnete in Niendorf: „Aus der anfänglichen Arbeit mit Geflüchteten ist ein Begegnungszentrum für alle Menschen im Stadtteil geworden – Raum für viele zum Treffen, Lernen und Gestalten. Engagierte Niendorferinnen und Niendorfer jeden Alters treffen sich hier zum Austausch und inzwischen hat das Haus eine feste Community. Alle Arten und Formen der kreativen Gestaltung, Beratung sowie Unterstützung gibt es hier aus Niendorf – für Niendorf. Umso wichtiger ist es, dass diese für das Zusammenleben und den Zusammenhalt im Stadtteil so wichtige Einrichtung nun auch in Zukunft im Herzen Niendorfs erhalten bleibt.“

    Mit dem Erwerb der Lippertschen Villa durch die Stadt wird die Immobilie auch in Zukunft langfristig für soziale Zwecke genutzt und damit die langjährig aufgebaute ehrenamtliche Struktur für Niendorf und den gesamten Bezirk aktiv gehalten.

    Für weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung:
    Ines Schwarzarius, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Eimsbüttel
    Mobil: 0170 – 62 93 65 8