Author: Matthias Marx

  • Straßenlaternen in Eimsbüttel begrünen

    Straßenlaternen in Eimsbüttel begrünen

    Mit einem innovativen Vorstoß setzt sich die SPD-Fraktion Eimsbüttel für die Begrünung von Straßenlaternen im Bezirk ein. Damit soll nicht nur der öffentliche Raum ästhetisch aufgewertet, sondern vor allem Lebensraum für Insekten geschaffen und die Luftqualität verbessert werden. Ein Antrag in der morgigen Bezirksversammlung Eimsbüttel soll den Weg für ein entsprechendes Pilotprojekt ebnen.

    Janina Satzer, Abgeordnete der SPD-Fraktion Eimsbüttel, erklärt: „Es ist wichtig, dass wir im urbanen Raum innovative Wege finden, um die Artenvielfalt zu fördern und das Mikroklima zu verbessern. Begrünte Straßenlaternen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“ Dadurch ergeben sich insbesondere in Bereichen, in denen eine konventionelle Bepflanzung nicht realisierbar ist, effektive Möglichkeiten, Lebensraum für Pflanzen und Insekten zu schaffen. „Maximale Blattmasse auf kleinstem Raum – das schaffen nur Kletterpflanzen. Sie sind damit die ideale Lösung für ökologische Vielfalt und nachhaltigen Umweltschutz. Gleichzeitig wirken sie städtischen Wärmeinseln entgegen“, betont Satzer.

    Als Pflanzen für die Begrünung von Straßenlaternen eignen sich vor allem Selbstklimmer, die keine zusätzlichen Rankhilfen benötigen. „Diese Pflanzen sind robust, pflegeleicht und bieten viele ökologische Vorteile. Sie sind eine nachhaltige Ergänzung zur traditionellen Straßenbepflanzung“, sagt Satzer. Die Kosten für die Pflege der begrünten Straßenlaternen sind gering und könnten möglicherweise von Paten übernommen werden. „Eine Patenschaft für eine Straßenlaterne könnte nicht nur die Kosten decken, sondern auch das Bewusstsein für den Umweltschutz in der Gemeinschaft stärken“, so Satzer.

  • Wassermannpark, Kaiser-Friedrich-Ufer, Von-Eicken-Park: Neue Bewegungsinseln

    Wassermannpark, Kaiser-Friedrich-Ufer, Von-Eicken-Park: Neue Bewegungsinseln

    Eimsbüttel setzt seinen Kurs für mehr kostenlose Sportmöglichkeiten im Freien fort. Wie die Verwaltung gestern im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport mitgeteilt hat, sollen noch in diesem Jahr drei weitere Bewegungsinseln fertiggestellt werden. Bei der Auswahl der Standorte folgt das Bezirksamt den Forderungen und Vorschlägen der Bezirksversammlung Eimsbüttel.

    Die Bauarbeiten für eine Bewegungsinsel im Wassermannpark in Schnelsen sollen im Frühjahr beginnen und im Sommer abgeschlossen sein. Für die Bewegungsinseln am Kaiser-Friedrich-Ufer (Eimsbüttel-Kerngebiet) und im Von-Eicken-Park in Lokstedt ist die Finanzierung inzwischen gesichert. Damit kann laut Verwaltung auch dort bereits mit der konkreten Planung begonnen werden. Ralf Meiburg, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Eimsbüttel: „Mit der bevorstehenden Einrichtung der drei neuen Bewegungsinseln im Bezirk wird die sportliche Vielfalt für die Bürgerinnen und Bürger weiter ausgebaut. Wir freuen uns, dass sich die von uns vorgeschlagenen Standorte im Wassermannpark und am Kaiser-Friedrich-Ufer als realisierbar erwiesen haben. Auch der Von-Eicken-Park ist aus unserer Sicht eine hervorragende Standortwahl.“

    Derzeit gibt es in Eimsbüttel zwei Bewegungsinseln: eine an der Alster und eine weitere im Sportpark Eimsbüttel. Die neuen Bewegungsinseln werden zu 75 Prozent aus dem von der Bürgerschaft beschlossenen ParkSport-Fonds finanziert. Bewegungsinseln bestehen in der Regel aus den drei Geräten Reck, Barren und Trimmfit. Mit diesen vielseitig einsetzbaren Sportelementen können Koordination und Kraft trainiert und das Ausdauertraining ergänzt werden. Ralf Meiburg: „Uns liegt viel daran, einen aktiven Lebensstil zu fördern und kostenlose Sportangebote im Bezirk zu schaffen. Die neuen Bewegungsinseln sind ein wichtiger Schritt, um diesem Ziel näher zu kommen und die Lebensqualität in Eimsbüttel weiter zu steigern.“

  • Verwaltungsneubau am Tibarg auf Eis gelegt.

    Verwaltungsneubau am Tibarg auf Eis gelegt.

    Wie vor kurzem bekannt wurde, wird der geplante Neubau am Tibarg als künftiger Standort für das Kundenzentrum Lokstedt und die Dienststellen des Bezirksamts Eimsbüttel aufgrund gestiegener Baukosten und Zinsen vorerst nicht weiter verfolgt. Die SPD-Fraktion setzt sich mit einem Antrag in der heutigen Bezirksversammlung dafür ein, dass die Verwaltungseinheiten dessen ungeachtet im Niendorfer Stadtteilzentrum rund um den Tibarg bleiben. Der Mietvertrag für das derzeit genutzte Gebäude am Garstedter Weg läuft noch bis 2029.

    Ines Schwarzarius, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Niendorfer Abgeordnete: „Auch wenn wir die Entscheidung aus ökonomischer Sicht nachvollziehen können, bedauern wir, dass die Planungen für den Neubau vorerst auf Eis gelegt wurden. Gleichwohl setzen wir uns dafür ein, dass der Verwaltungsbetrieb auch ohne den Neubau in zentraler Lage im Stadtteil Niendorf aufrechterhalten wird. Insbesondere das Kundenzentrum und die sozialen Dienststellen sind wichtige Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort und sollen daher auf jeden Fall gut erreichbar bleiben. Gerade die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist ein wichtiges Kriterium und ein wesentliches Argument für einen Standort in Tibarg-Nähe.“

    Seit einer Änderung der Verwaltungsstruktur sind die Kundenzentren in Hamburg nicht mehr bei den Bezirksämtern angesiedelt, sondern in der zentralen Einheit „Hamburg Service“ der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke unterstellt. „Wir brauchen schnellstmöglich Klarheit, wie es jetzt und vor allem nach 2029 weitergeht. Wir erwarten von der zuständigen Behörde eine offene Kommunikation und einen klaren und sachgerechten Fahrplan, der sicherstellt, dass die Entscheidung gegen den Neubau am Tibarg nicht zulasten der Menschen vor Ort geht.“ Der Antrag in der Bezirksversammlung fordert die zuständigen Fachbehörden zudem auf, die entsprechenden Planungen, Rahmenbedingungen und Zeitschienen im Regionalausschuss Lokstedt, Niendorf, Schnelsen vorzustellen.

    Auch mit Blick auf die stadtplanerischen Entwicklungen im Niendorfer Zentrum fordert Ines Schwarzarius ein zügiges Vorgehen: „Mit dem Bebauungsplan Niendorf 92 werden derzeit die Voraussetzungen geschaffen, um das Niendorfer Zentrum rund um den Tibarg für die kommenden Jahrzehnte zukunftsfähig zu gestalten. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie diesem Anspruch gerecht wird und das Bebauungsplanverfahren nun zügig weitergeführt und erfolgreich abgeschlossen wird.“

    Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:

    Ines Schwarzarius, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Eimsbüttel
    Tel.: 0170 – 629 36 58

  • Stadt sichert sich Zugriff auf Grundstücke in Lokstedt und Stellingen

    Stadt sichert sich Zugriff auf Grundstücke in Lokstedt und Stellingen

    Der Hamburger Senat hat für mehrere Flächen in den Stadtteilen Lokstedt und Stellingen Vorkaufsrechtsverordnungen erlassen. Damit erhält die Stadt die Möglichkeit, dort gelegene Grundstücke bevorzugt zu erwerben und eine geordnete städtebauliche Entwicklung der Quartiere aktiv voranzutreiben. Die Verordnung im Stadtteil Lokstedt betrifft unter anderem das Gelände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Technischen Hilfswerks (THW) am Behrmannplatz sowie Grundstücke an der Ecke Siemersplatz / Osterfeldstraße und in Höhe Kollaustraße / Nedderfeld. Im Stadtteil Stellingen gilt die Verordnung entlang der Kieler Straße von der A7-Anschlussstelle Stellingen bis zur Kreuzung Warnstedtstraße / Langenfelder Damm sowie entlang der Querverbindung Sportplatzring / Volksparkstraße / Binsbarg von der Neuen Mitte Stellingen bis zur S-Bahn-Haltestelle Stellingen.

    Dazu Gabor Gottlieb, Vorsitzender der SPD-Fraktion Eimsbüttel: „Die Vorkaufsrechtsverordnungen sind ein positives Signal für Lokstedt, Stellingen und den gesamten Bezirk. Hamburg sichert sich damit die Möglichkeit einer nachhaltigen und sozialverträglichen Stadtentwicklung entlang der Magistralen und insbesondere des Quartiers am Behrmannplatz, das mit seiner zentralen Lage und der zukünftigen Anbindung an die neue U-Bahn-Linie U5 das Potenzial hat, sich zu einem lebendigen Stadtteilzentrum zu entwickeln, das Lokstedt dringend benötigt.“

    Auch in Stellingen stehen die durch die Vorkaufsrechtverordnung zu erwartenden Entwicklungsimpulse im Zusammenhang mit der neuen U-Bahn-Linie U5, denn die künftigen Haltestellen Stellingen und Sportplatzring liegen im räumlichen Geltungsbereich der Vorkaufsrechtsverordnung. Gottlieb: „Insbesondere der Kreuzungsbereich Sportplatzring / Volksparkstraße wird als Schnittstelle von Magistrale, zukünftiger U5 und Neuer Mitte Stellingen einen Schwerpunkt in der gesamtstädtischen Magistralenentwicklung einnehmen. Hinzu kommt, dass die Stadtteile Stellingen und Eidelstedt durch den im Bau befindlichen A7-Deckel wieder zusammenwachsen können.

    Die Verordnungen bieten große Chancen, bezahlbaren Wohn- und Arbeitsraum für alle zu schaffen, den öffentlichen Raum zu beleben und nicht zuletzt spekulativen Praktiken auf dem Immobilienmarkt entgegenzuwirken. Nun gilt es, die weiteren Planungen auf Bezirksebene konstruktiv zu begleiten und gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine städtebaulich gute Lösung für die zu entwickelnden Quartiere zu finden.“

    Für weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung:
    Gabor Gottlieb, Vorsitzender der SPD-Fraktion Eimsbüttel
    Mobil: 0176 – 23 13 71 88

  • Lippertsche Villa: Neue Heimat für Ehrenamt und Begegnung

    Lippertsche Villa: Neue Heimat für Ehrenamt und Begegnung

    Nach erfolgreicher Initiative der SPD-Fraktion Eimsbüttel werden die Räumlichkeiten der Gründerzeitvilla zukünftig für soziale und kulturelle Zwecke genutzt. Die Initiative „Wir für Niendorf“ und das Begegnungszentrum „Alte Schule“ finden in zentraler Lage eine neue Heimat. Die Schlüsselübergabe findet bereits am 17. Januar statt.

    Die SPD-Fraktion hat sich mit einem gemeinsamen Antrag in der Bezirksversammlung im Juni 2023 für den Kauf durch die Stadt und den Einzug der ehrenamtlichen Initiative eingesetzt – mit Erfolg!

    Die Lippertsche Villa liegt direkt gegenüber der ehemaligen Hauswirtschaftsschule, welche der sozialen Initiativen bisher als Unterkunft zur Zwischennutzung dient. Seit April 2017 findet an diesem Standort ehrenamtliches Engagement im Stadtteil und darüber hinaus in vielfältigen Formen und Ausprägungen statt. Im Zuge der Umsetzung des Bebauungsplans Niendorf 92 wird das leerstehende Schulgebäude am Tibarg 34 abgerissen und der Umzug in die Villa ermöglicht die Weiterführung im gewohnten Umfeld.

    Dazu Ines Schwarzarius, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Eimsbüttel und Abgeordnete in Niendorf: „Aus der anfänglichen Arbeit mit Geflüchteten ist ein Begegnungszentrum für alle Menschen im Stadtteil geworden – Raum für viele zum Treffen, Lernen und Gestalten. Engagierte Niendorferinnen und Niendorfer jeden Alters treffen sich hier zum Austausch und inzwischen hat das Haus eine feste Community. Alle Arten und Formen der kreativen Gestaltung, Beratung sowie Unterstützung gibt es hier aus Niendorf – für Niendorf. Umso wichtiger ist es, dass diese für das Zusammenleben und den Zusammenhalt im Stadtteil so wichtige Einrichtung nun auch in Zukunft im Herzen Niendorfs erhalten bleibt.“

    Mit dem Erwerb der Lippertschen Villa durch die Stadt wird die Immobilie auch in Zukunft langfristig für soziale Zwecke genutzt und damit die langjährig aufgebaute ehrenamtliche Struktur für Niendorf und den gesamten Bezirk aktiv gehalten.

    Für weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung:
    Ines Schwarzarius, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Eimsbüttel
    Mobil: 0170 – 62 93 65 8