Category: Allgemein

  • Bezirksamtsleitung Eimsbüttel: Grün-rote Koalition nominiert Christian Zierau

    GRÜNE und SPD in Eimsbüttel einigen sich auf einen Vorschlag für die künftige Leitung
    des Bezirksamts: Beide Bezirksfraktionen sprechen sich für den erfahrenen
    Verwaltungsexperten Christian Zierau als gemeinsamen Kandidaten aus. Der 49 Jahre
    alte Diplom-Verwaltungswirt ist seit über drei Jahrzehnten in verschiedensten Funktionen
    innerhalb der öffentlichen Verwaltung tätig. Aktuell verantwortet er in der Landeshauptstadt
    Kiel als Stadtrat die Bereiche Finanzen, Personal, Ordnung und Feuerwehr. Zuvor war er
    in einer vergleichbaren Position Dezernent und Kämmerer beim Kreis Herford (NRW).
    Christian Zierau kennt auch die Hamburger Verwaltung, hier war er Referatsleiter für
    Finanzen in zwei Hamburger Behörden und beim Rechnungshof. All diese Erfahrungen
    und Kompetenzen sowie seine gute Vernetzung innerhalb der Hamburger Verwaltung
    qualifizieren ihn dafür, die Leitung des Bezirksamtes erfolgreich zu gestalten und neue
    Impulse für eine moderne, bürger*innennahe Verwaltung in Eimsbüttel zu geben.


    Der Vorschlag der Grünen Bezirksfraktion, Zierau als gemeinsamen Kandidaten
    aufzustellen, findet auch bei den Kreisverbänden von Grünen und SPD breite
    Unterstützung. Die Eimsbütteler Bezirkspolitik sendet damit ein klares politisches Signal:
    Die gemeinsame Nominierung ist Ausdruck der konstruktiven Zusammenarbeit in der
    Bezirksversammlung und dient zugleich als Startpunkt für einen stabilen und erfolgreichen
    Kurs des Bezirksamts in den nächsten Jahren. Um für eine breite Unterstützung zu
    werben, wird sich Christian Zierau in den nächsten Wochen den weiteren demokratischen
    Fraktionen der Bezirksversammlung vorstellen.


    Ali Mir Agha und Nina Schübel, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bezirksfraktion
    Eimsbüttel: „Christian Zierau hat uns in konstruktiven Gesprächen überzeugt und uns
    gezeigt, dass er mit seiner langjährigen Erfahrung in verschiedenen Stationen Führung von
    Verwaltung kann und will. Das Zutrauen in seine Fähigkeiten ist groß, um eine dringend
    benötigte Stabilisierung im Bezirk zu erreichen. Er bringt dringend gebrauchte Kompetenzen
    mit, um die Position der Bezirksamtsleitung als Schnittstelle zwischen den Fraktionen und
    der Verwaltung als Führung zu besetzen. Seine Arbeit wird parteiübergreifend geschätzt.
    Die Nominierung ist somit ein ehrliches Angebot an alle demokratischen Fraktionen.“


    Gabor Gottlieb, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion Eimsbüttel: „Mit Christian Zierau
    wird ein erfahrener Entscheidungsträger als Bezirksamtsleiter nominiert. Insbesondere seine
    Erfahrungswerte aus seinem letzten Posten in Kiel mit grün-roten Mehrheiten sowie seine
    Kenntnisse der Hamburger Verwaltung machen ihn zu einem geeigneten Kandidaten für
    Eimsbüttel. Ich bin zuversichtlich, dass er unseren Bezirk als versierter Koordinator sicher
    durch die kommenden Herausforderungen führen wird.


    Gabriele Albers und Michael Gwosdz, Kreisvorsitzende GRÜNE Eimsbüttel: „Die Gespräche zwischen uns und der SPD in den letzten Monaten waren geprägt von einem gemeinsamen Verständnis: Dieser tolle Bezirk hat gemeinsame Lösungen verdient, die funktionieren. Der wichtigste Baustein dabei: Endlich wieder eine Bezirksamtsleitung wählen. Mit
    Christian Zierau haben wir einen überzeugenden Kandidaten gefunden, der viel Erfahrung
    und Ideen mit nach Eimsbüttel bringt. Das werden gute Jahre für unseren Bezirk.“


    Milan Pein
    , Kreisvorsitzender SPD Eimsbüttel: „Was Eimsbüttel braucht, ist eine kompetente und verlässliche Führung. Christian Zierau verfügt über die nötige Expertise und
    konnte in der neuen Koalition einen überzeugenden Eindruck hinterlassen. Er hat bereits in
    einigen Ländern und Kommunen Erfahrungen gesammelt und ist auch mit den Abläufen und
    Anforderungen der Hamburger Verwaltung vertraut. Damit bringt er die besten Voraussetzungen mit, um Eimsbüttel erfolgreich in die Zukunft zu führen.”


    Christian Zierau: „Ich freue mich über die Nominierung, nach vertrauensvollen und zielorientierten Gesprächen. Hamburg-Eimsbüttel ist ein lebendiger Bezirk, für den ich mich
    mit Blick auf die Menschen und mit Mut zur Veränderung einbringen möchte. Meine Erfahrungen und Fähigkeiten können zum jetzt vereinbarten politischen Neustart in Eimsbüttel beitragen.“

  • SPD Kreis Eimsbüttel wählt neuen Vorstand und beschließt Koalitionsvertrag

    SPD Kreis Eimsbüttel wählt neuen Vorstand und beschließt Koalitionsvertrag

    Am 20.09.2025 fand der Kreisparteitag der SPD Eimsbüttel statt. Auf der Tagesordnung: Neuwahlen des Kreisvorstandes, Beschluss des Koalitionsvertrages und Diskussion und Beschlussfassung von 13 weiteren Anträgen.

    Alter und neuer Kreisvorsitzender ist der 51-jährige Rechtsanwalt und Bürgerschaftsabgeordnete Milan Pein. Insgesamt 87 Delegierte (93,5%) stimmten mit Ja. Ihm zur Seite stehen mit Ines Schwarzarius und Danial Ilkhanipour die beiden stellvertretenen Vorsitzenden der Eimsbüttlerer SPD. Ebenfalls wieder angetreten und im Amt bestätigt wurde die Kassiererin Kristin Biesenbender.

    Komplettiert wird der Vorstand durch die Vorsitzenden der 8 SPD Distrikte: Armita Kazemi aus Eidelstedt, Charlotte Nendza-Ammar aus Eimsbüttel-Nord, Tobias Hansen aus Eimsbüttel-Süd, Olaf Steinbiß aus Harvestehude/Rotherbaum, Joahnnes Hielscher aus Lokstedt, Marc Schemmel aus Niendorf, Astrid Bruchmann aus Schnelsen und Alica Huntemann aus Stellingen.

    Daneben gehören noch 13 Beisitzerinnen und Beisitzer dem neuen Kreisvorstand an sowie 4 Vertreter*innen der Arbeitsgemeinschaften.

    Ohne Gegenstimmen wurde der kürzlich ausgehandelte Koalitionsvertrag zwischen den Grünen und der SPD auf Bezirksebene beschlossen. Ein großer Dank ging vom Kreisparteitag an das Verhandlungsteam.

    Weitere Anträge zum Thema Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens, Abschaffung von 1- und 2-Cent-Münzen, zum Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk zu einer parteiinternen Antidiskriminierungsstelle und zu Satzungsfragen wurden von den rund 95 Delegierten diskutiert und beschlossen.

  • Straßenlaternen in Eimsbüttel begrünen

    Straßenlaternen in Eimsbüttel begrünen

    Mit einem innovativen Vorstoß setzt sich die SPD-Fraktion Eimsbüttel für die Begrünung von Straßenlaternen im Bezirk ein. Damit soll nicht nur der öffentliche Raum ästhetisch aufgewertet, sondern vor allem Lebensraum für Insekten geschaffen und die Luftqualität verbessert werden. Ein Antrag in der morgigen Bezirksversammlung Eimsbüttel soll den Weg für ein entsprechendes Pilotprojekt ebnen.

    Janina Satzer, Abgeordnete der SPD-Fraktion Eimsbüttel, erklärt: „Es ist wichtig, dass wir im urbanen Raum innovative Wege finden, um die Artenvielfalt zu fördern und das Mikroklima zu verbessern. Begrünte Straßenlaternen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“ Dadurch ergeben sich insbesondere in Bereichen, in denen eine konventionelle Bepflanzung nicht realisierbar ist, effektive Möglichkeiten, Lebensraum für Pflanzen und Insekten zu schaffen. „Maximale Blattmasse auf kleinstem Raum – das schaffen nur Kletterpflanzen. Sie sind damit die ideale Lösung für ökologische Vielfalt und nachhaltigen Umweltschutz. Gleichzeitig wirken sie städtischen Wärmeinseln entgegen“, betont Satzer.

    Als Pflanzen für die Begrünung von Straßenlaternen eignen sich vor allem Selbstklimmer, die keine zusätzlichen Rankhilfen benötigen. „Diese Pflanzen sind robust, pflegeleicht und bieten viele ökologische Vorteile. Sie sind eine nachhaltige Ergänzung zur traditionellen Straßenbepflanzung“, sagt Satzer. Die Kosten für die Pflege der begrünten Straßenlaternen sind gering und könnten möglicherweise von Paten übernommen werden. „Eine Patenschaft für eine Straßenlaterne könnte nicht nur die Kosten decken, sondern auch das Bewusstsein für den Umweltschutz in der Gemeinschaft stärken“, so Satzer.

  • Wassermannpark, Kaiser-Friedrich-Ufer, Von-Eicken-Park: Neue Bewegungsinseln

    Wassermannpark, Kaiser-Friedrich-Ufer, Von-Eicken-Park: Neue Bewegungsinseln

    Eimsbüttel setzt seinen Kurs für mehr kostenlose Sportmöglichkeiten im Freien fort. Wie die Verwaltung gestern im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport mitgeteilt hat, sollen noch in diesem Jahr drei weitere Bewegungsinseln fertiggestellt werden. Bei der Auswahl der Standorte folgt das Bezirksamt den Forderungen und Vorschlägen der Bezirksversammlung Eimsbüttel.

    Die Bauarbeiten für eine Bewegungsinsel im Wassermannpark in Schnelsen sollen im Frühjahr beginnen und im Sommer abgeschlossen sein. Für die Bewegungsinseln am Kaiser-Friedrich-Ufer (Eimsbüttel-Kerngebiet) und im Von-Eicken-Park in Lokstedt ist die Finanzierung inzwischen gesichert. Damit kann laut Verwaltung auch dort bereits mit der konkreten Planung begonnen werden. Ralf Meiburg, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Eimsbüttel: „Mit der bevorstehenden Einrichtung der drei neuen Bewegungsinseln im Bezirk wird die sportliche Vielfalt für die Bürgerinnen und Bürger weiter ausgebaut. Wir freuen uns, dass sich die von uns vorgeschlagenen Standorte im Wassermannpark und am Kaiser-Friedrich-Ufer als realisierbar erwiesen haben. Auch der Von-Eicken-Park ist aus unserer Sicht eine hervorragende Standortwahl.“

    Derzeit gibt es in Eimsbüttel zwei Bewegungsinseln: eine an der Alster und eine weitere im Sportpark Eimsbüttel. Die neuen Bewegungsinseln werden zu 75 Prozent aus dem von der Bürgerschaft beschlossenen ParkSport-Fonds finanziert. Bewegungsinseln bestehen in der Regel aus den drei Geräten Reck, Barren und Trimmfit. Mit diesen vielseitig einsetzbaren Sportelementen können Koordination und Kraft trainiert und das Ausdauertraining ergänzt werden. Ralf Meiburg: „Uns liegt viel daran, einen aktiven Lebensstil zu fördern und kostenlose Sportangebote im Bezirk zu schaffen. Die neuen Bewegungsinseln sind ein wichtiger Schritt, um diesem Ziel näher zu kommen und die Lebensqualität in Eimsbüttel weiter zu steigern.“

  • Verwaltungsneubau am Tibarg auf Eis gelegt.

    Verwaltungsneubau am Tibarg auf Eis gelegt.

    Wie vor kurzem bekannt wurde, wird der geplante Neubau am Tibarg als künftiger Standort für das Kundenzentrum Lokstedt und die Dienststellen des Bezirksamts Eimsbüttel aufgrund gestiegener Baukosten und Zinsen vorerst nicht weiter verfolgt. Die SPD-Fraktion setzt sich mit einem Antrag in der heutigen Bezirksversammlung dafür ein, dass die Verwaltungseinheiten dessen ungeachtet im Niendorfer Stadtteilzentrum rund um den Tibarg bleiben. Der Mietvertrag für das derzeit genutzte Gebäude am Garstedter Weg läuft noch bis 2029.

    Ines Schwarzarius, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Niendorfer Abgeordnete: „Auch wenn wir die Entscheidung aus ökonomischer Sicht nachvollziehen können, bedauern wir, dass die Planungen für den Neubau vorerst auf Eis gelegt wurden. Gleichwohl setzen wir uns dafür ein, dass der Verwaltungsbetrieb auch ohne den Neubau in zentraler Lage im Stadtteil Niendorf aufrechterhalten wird. Insbesondere das Kundenzentrum und die sozialen Dienststellen sind wichtige Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort und sollen daher auf jeden Fall gut erreichbar bleiben. Gerade die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist ein wichtiges Kriterium und ein wesentliches Argument für einen Standort in Tibarg-Nähe.“

    Seit einer Änderung der Verwaltungsstruktur sind die Kundenzentren in Hamburg nicht mehr bei den Bezirksämtern angesiedelt, sondern in der zentralen Einheit „Hamburg Service“ der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke unterstellt. „Wir brauchen schnellstmöglich Klarheit, wie es jetzt und vor allem nach 2029 weitergeht. Wir erwarten von der zuständigen Behörde eine offene Kommunikation und einen klaren und sachgerechten Fahrplan, der sicherstellt, dass die Entscheidung gegen den Neubau am Tibarg nicht zulasten der Menschen vor Ort geht.“ Der Antrag in der Bezirksversammlung fordert die zuständigen Fachbehörden zudem auf, die entsprechenden Planungen, Rahmenbedingungen und Zeitschienen im Regionalausschuss Lokstedt, Niendorf, Schnelsen vorzustellen.

    Auch mit Blick auf die stadtplanerischen Entwicklungen im Niendorfer Zentrum fordert Ines Schwarzarius ein zügiges Vorgehen: „Mit dem Bebauungsplan Niendorf 92 werden derzeit die Voraussetzungen geschaffen, um das Niendorfer Zentrum rund um den Tibarg für die kommenden Jahrzehnte zukunftsfähig zu gestalten. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie diesem Anspruch gerecht wird und das Bebauungsplanverfahren nun zügig weitergeführt und erfolgreich abgeschlossen wird.“

    Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:

    Ines Schwarzarius, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Eimsbüttel
    Tel.: 0170 – 629 36 58